Bürger Energie Genossenschaft Freisinger Land gegründet

Seit April 2013 gibt es die Energiegenossenschaft Freisinger Land. Ziel ist der Ausbau erneuerbarer Energien im Landkreis unter Einschluss möglichst vieler gesellschaftlicher Gruppen. Die Mindesteinlage beträgt 250 Euro.

Eindrucksvolles Votum der BN-Delegiertenversammlung zur Energie- und Verkehrswende

Auf der Delegiertenversammlung am 28./29. April 2013 in Nürnberg votierten mehr als 200 Vertreter der Kreisgruppen einstimmig für eine konsequent ökologische Wende in der Energie- und Verkehrspolitik. Neben dem Sofortausstieg aus der Atomkraft fordertern die Delegierten verstärkte Anstrengungen bei der Energieeinsparung und Energieeffizienz. Ebenso entschieden forderten die Delegierten den Verzicht auf die geplante Start- und Landebahn am Flughafen München.  

Atomausstieg vollenden - Energiewende jetzt

Weitere Infos im Netz:

www.bund-naturschutz.de/fakten/energie/

www.atomausstieg-freising.de

www.ausgestrahlt.de

 

EEG-Bündnis Bayern gegründet

Um die Energiewende besser verteidigen zu können, gibt es es neues Bündnis. Zu EEG-Bünnis Bayern gehören neben dem Bund Naturschutz die Grünen, die SPD, die Freien Wähler und die Gewerkschaft IG Metall an. Von dem Zusammenschluss gibt es aber auch eigene Vorschläge, wie der Anstiege der Strompreise für Verbraucher wirksam gebremst werden könnte. So sollen die Preisvorteile der Großindustrie reduziert werden und sinkende Preise an der Strombörse an den Verbraucher weitergegeben werden.

Retten wir die Energiewende!

Bund Naturschutz schlägt Alarm: Die ohnehin nur halbherzig umgesetzte Energiewende ist derzeit massiv bedroht.

Nicht nur dass der notwendige Sofortausstieg aus der lebensbedrohenden Atomkraft als einzig verantwortbare Konsequenz aus den Katastrophen in Tschernobyl und Fukushima von keiner Partei mehr aktiv gefordert wird. Geradezu unverfroren, wie schon bei der Laufzeitverlängerung, warnen Vertreter der alten Energiekonzerne nun im Gleichklang mit Politikern wie den FDP-Wirtschaftsministern Rösler und Zeil  in einer neuen Kampagne vor einem drohenden Stromausfall und der Verteuerung der Strompreise. Der erfolgreiche Ausbau der erneuerbaren Energien und die Dezentralisierung der Stromerzeugung gefährden das lukrative Geschäftsmodell der Stromkonzerne, die früher Traumrenditen zwischen 15 und 25 Prozent verdient haben. Um davon abzulenken, werden die erneuerbaren Energien und eine Million Menschen in Deutschland, die hier oft aus ideellen Gründen und zu erheblichen niedrigeren Renditen investiert haben, diskreditiert.

In Wahrheit sind seit dem Jahr 2002 die Strompreise um 10 Cent/kWh angestiegen. Die Kosten für den Ausbau der erneuerbaren Energien haben sich nur um 3 Cent/kWh erhöht. Mehr als zwei Drittel des Preisanstiegs hatten also nichts mit der Förderung der erneuerbaren Energien zu tun. Das bliebe auch in Zukunft so, wenn die Bundesregierung nicht weite Teile der Industrie von der EEG-Umlage ausgenommen hätte. Einige wenige Hundert Firmen verbrauchen rund 18 Prozent des deutschen Stroms, sie zahlen aber nur 0,3 Prozent der Umlage. Die Wochenzeitung Zeit hat daher treffend vor der „Strompreislüge“ gewarnt. Wir müssen daher gemeinsam diese Hintergründe offenlegen und gleichzeitig das Energiesparen als zentrale Säule einer echten ökologischen Energiewende ebenso einfordern wie nötige ökologische Leitplanken beim Ausbau der erneuerbaren Energien nach Plan.

Aktuelle Infos zum Atomausstieg und zur Energiewende finden Sie auch auf den Seiten der BüfA Freising.

Christian Magerl, Vorsitzender vom Bund Naturschutz Freising, bei der Stuttgarter Anti-Atom Menschenkette am 12. März 2011 (Photo: Inge Steidl)

Ausstieg aus der Atomenergie und echte Energiewende

Unterstützen Sie den BN beim Kampf für die echte Energiewende! Nehmen Sie an unseren Aktionen teil und/oder unterstützen Sie uns finanziell.

Nach den bestürzenden Ereignissen in Japan hatte die Bundesregierung eine bis dahin kaum für möglich geglaubte Kehrtwende in der Atompolitik hingelegt. Der geplante Ausstieg bis 2022 ist vor allem ein Resultat  der massiven öffentlichen Proteste. Wir haben das Umdenken der Regierungsparteien begrüßt, geben uns aber mit den bisherigen Beschlüssen nicht zufrieden. 

Unsere Forderungen:

  • Ausstieg aus der riskanten Atomtechnologie SO SCHNELL WIE MÖGLICH
  • Sicherheit der Bevölkerung vor die Gewinninteressen der Stromkonzerne stellen
  • Atomkraftwerke „wegsparen“: Auflegung eines Energiespar-Sofortprogramms - so kann mindestens ein Atomkraftwerk pro Jahr „weggespart“ werden.
  • Förderung von alternativer Energiegewinnung schneller ausbauen, vernetzen und integieren
  •  Impulsprogramm für dezentrale Mikro-Kraft-Wärme-Kopplung (KWK)
  • Effiziente Gebäudeheizungen - Wärmedämmung
  • Bau effizienter, flexibler Gas-Kraftwerke mit KWK fördern - als Ergänzung und für eine sichere Stromversorgung
  • Verzicht auf neue Kohlekraftwerke