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Bürgerverein beginnt mit Feinstaubmessungen auf dem BN-Grundstück am Flughafenzaun.

Flughafen München GmbH (FMG) verweigert Messungen von gesundheitsschädlichem Ultrafeinstaub auf dem Flughafengelände. BV Freising beginnt mit eigenen Messungen auf BN-Grundstück unmittelbar in der Nähe des Rollfeldes. Maßnahmen zur Reduzierung der Belastung sind technisch möglich. BN, AufgeMUCkt und der BV Freising fordern zudem Reduzierung des Luftverkehrs und endgültigen Verzicht auf die 3. Startbahn

12.01.2024

Nachdem die Flughafen München GmbH (FMG) nach wie vor Messungen von Ultrafeinstaub verweigert, haben Experten des Bürgervereins Freising auf dem Grundstück des BUND Naturschutz direkt am Flughafen München eine Messstation aufgestellt.

Die FMG enthält der Bevölkerung eine wichtige Information zum Schutze ihrer Gesundheit vor, wenn sie UFP am Flughafen nicht misst, aber gleichzeitig festzustellt, dass die Feinstaubwerte PM10 und PM2,5 die gesetzlichen Normen erfüllen. Deswegen haben der BV Freising, der BN und AufgeMUCkt beschlossen, Messungen am Flughafen jetzt selbst durchzuführen: „Wir haben das nötige Knowhow und auch die notwendigen Geräte dazu. Die Messungen sind auf dem Grundstück des BN direkt neben dem Vorfeld Ost möglich, wo wir heute eine mobile Messstation nach dem bewährten Muster der bisherigen Messungen aufgestellt haben“, erklärt Wolfgang Herrmann im Namen des Bürgervereins.

Allein durch den Einsatz von schwefelarmem Kerosin könnte laut Umweltbundesamt ein beträchtlicher Teil des Ultrafeinstaubs vermieden werden. Die Reduzierung des Flugverkehrs bleibt jedoch nach wie vor die zentrale Maßnahme zum Schutz der Bevölkerung. „Die aus Klima- und Naturschutzsicht sowieso gebotene Abkehr von der 3. Startbahn und Reduzierung der Flugbewegungen würde auch Gesundheit und Lebensqualität der Menschen in der Region unmittelbar fördern. Die Genehmigung für die 3. Start- und Landebahn muss aufgehoben werden“, fordert Dr. Christine Margraf, stellv. Landesbeauftragte des BN.

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