Der Aurorafalter – Anthocharis cardamines


Wer ist der Aurorafalter?
Der Aurorafalter gehört zu den Weißlingen. Das Männchen ist durch seine orangefarbenen Flügelspitzen leicht zu erkennen. Verbreitet ist der Aurorafalter in ganz Europa und im Mittleren Osten. Besonders durch intensive Landwirtschaft und den Rückgang von Übergangszonen zwischen Wald und Wiese (= Säume) ist er gefährdet.
Wo lebt der Aurorafalter?
Der Aurorafalter liebt feuchte Wiesen, Säume und Wälder und bevorzugt dabei besonders Lichtungen, sonnige Waldwege, Schneisen, Feucht- oder Niedermoorwiesen. Adulte und Raupen nutzen besonders Kreuzblütler wie das Wiesen-Schaumkraut und die Knoblauchsrauke als Nahrungspflanzen.
Leben in der Aue
Der Aurorafalter ist besonders in Gehölznähe zu finden und dabei besonders im Frühjahr häufig bei Spaziergängen im Wald anzutreffen.
Was macht den Aurorafalter besonders?
- Die Raupe des Aurorafalters frisst nur die Blüten und Früchte ihrer Nahrungspflanzen.
- Die Raupen sind blaugrün mit weißen Seiten- und Rückenstreifen und in der Vegetation sehr gut getarnt, besonders an den grünen Schoten ihrer Futterpflanzen. Es kommt vor, dass die Raupen zweimal überwintern.
Wie erkenne ich einen Aurorafalter?
Flugzeit: Je nach Witterung bereits ab Mitte April bis Juni
Größe: Flügelspannweite ca. 3,5 – 4,5 cm
Färbung: Weibchen und Männchen sind unterschiedlich gefärbt (Sexualdimorphismus); die Männchen besitzen auf der Oberseite der Vorderflügel einen großen orangen Apikalfleck; dieser fehlt dem Weibchen. Die Hinterflügel beider Geschlechter sind olivgrün marmoriert.
Verwechslungsgefahr: Im Flug ist das Weibchen mit dem Grünader-Weißling oder dem Kleinen Kohlweißling zu verwechseln.
Schutzstatus
* ungefährdet
Quellen:
Die Tagfalter Deutschlands und Österreichs. Stettmer, Bräu, Gros, Wanninger. Akademie für Naturschutz und Landschaftspflege (ANL), 3. Ausgabe. 2022
Insektenreich-SH: Steckbrief: Aurorafalter
Aurorafalter
Aurorafalter - LfL





