Wilder Hopfen - Humulus lupulus


Wer ist der wilde Hopfen?
Der wilde Hopfen ist eine ursprünglich in Auwäldern heimische Kletterpflanze, die bis zu 10 m lang wird. Er rankt sich rechtsherum an Bäumen und Sträuchern empor und bildet dichte Bestände. Der Hopfen gehört zur Familie der Hanfpflanzen (Cannabaceae).
Wo wächst der wilde Hopfen?
Ursprünglich in den Auwäldern beheimatet wächst er in den gemäßigten Zonen in ganz Europa. Er bevorzugt stickstoffreiche, feuchte Böden. Auch an Waldrändern oder in Gebüschen ist er zu finden. In Europa ist der wilde Hopfen weit verbreitet.
Was macht den wilden Hopfen besonders?
- Die weiblichen Zapfen enthalten Harzkügelchen mit dem Wirkstoff Lupulin. Neben Lupulin enthält der Hopfen z. B. noch Gerbstoffe, Bitterstoffe und ätherische Öle. Er wird als Kulturpflanze u. a. zum Bierbrauen, zur Faserherstellung sowie in der Arzneimittelkunde verwendet.
- Um sich an anderen Pflanzen empor zu ranken, besitzt der Hopfen hakenartige Kletterhaare.
Wie erkenne ich den wilden Hopfen?
Größe: bis zu 6 m (10 m) lang, an Bäumen und Sträuchern emporrankend
Blüten: Der wilde Hopfen ist zweihäusig, es gibt also rein weibliche und rein männliche Pflanzen. Die grünlichen, weiblichen Blüten werden „Hopfenzapfen“ genannt und stehen in dichten Scheinähren als Hopfendolden zusammen. Der männliche Blütenstand ist eine Rispe.
Blütezeit: Juli - August
Blätter: eiförmig, herzförmig bis hin zu gelappten Blattspitzen verschiedenartig ausgeprägt.
Schutzstatus:
ungefährdet
Quellen:
Gewöhnlicher Hopfen · Pflanzen in Deutschland
Hopfen, echter - Altmeyers Enzyklopädie - Fachbereich Phytotherapie
Der Hopfen: Schlafmittel, Bierwürze und Fassadengrün - NABU
Hopfen: Eine ganz spezielle Kulturpflanze: BZL





