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Natur vor der Tür

Die Flatterulme – Ulmus laevis

Wer ist die Flatterulme? 

Die Flatterulme ist neben der Feldulme und der Bergulme eine der drei heimischen Ulmenarten. Sie bildet als einzige sog. Brettwurzeln aus, die ihr u. a. helfen, Überflutungen von mehr als 100 Tagen zu überstehen.

Wo wächst die Flatterulme?

Die Flatterulme ist eine Baumart der Feuchtgebiete und Auenlandschaften.  Besonders periodisch überflutete Auen gehören zu ihren natürlichen Lebensräumen. 

Was macht die Flatterulme besonders?

  • Sie bildet Brettwurzeln aus und kann über 100 Tage im Wasser stehen.
  • Unter Wasser fast unbegrenzt haltbar, früher Nutzung für Fundamente in Sumpf und Wasser, sogar für Wasserleitungen.

Wie erkenne ich eine Flatterulme?

Blütezeit: März/April
Größe: Bis etwa 35 Meter hoch
Blüten: langestielt, rötlich bis violett-braun; blühen bereits vor dem Blattaustrieb; ihre Früchte flattern im Wind (so kommt die Flatterulme zu ihrem Namen)
Blätter: kurz gestielt, verkehrt eiförmig und am Rand doppelt gesägt; Oberseite mattgrün glänzend, Unterseite weich behaart. Abgrenzung zur Berg-Ulme mit dem “Schleifpapier-Trick”: Streichle das Blatt zwischen deinen Händen: die Berg-Ulme ist rau, die Flatterulme oben glatt unten flauschig.
Sonstiges: bildet Brettwurzeln, das sind teilweise meterhohe Stammverbreiterungen wie in den Tropen.

Schutzstatus:

Ungefährdet

Quellen:

Die Flatterulme *(Ulmus laevis)* - waldwissen.net
Die Flatterulme als Alternative bei der Baumartenwahl: Standorts- und Leistungspotenzial – LWF Wissen 83
Ulmus laevis Pall.