Die Feldulme - Ulmus minor
Wer ist die Feldulme?
Die Feldulme ist ein sommergrüner Laubbaum, der seinen Ursprung wahrscheinlich im Mediterranen hat. Sie zählt zu den Edelbaumarten mit hohen Standortansprüchen und ist mittlerweile aufgrund des Ulmensterbens (Pilzinfektion, übertragen durch den Ulmensplintkäfer) im Wald zu einer Seltenheit geworden.
Wo wächst die Feldulme?
Die Feldulme kommt in Hartholzauen, Laub- und Nadelmischwäldern, in Hecken und Feldgehölzen und sogar an Trockenhängen vor. Sie verträgt große Sommertrockenheit. Besonders mag sie warme, sonnige bis halbschattige Standorte mit trockenen bis feuchten, nährstoff- und kalkreichen Böden. In Deutschland wächst sie vor allem entlang der Stromtäler von Rhein, Donau, Elbe und Isar.
Was macht die Feldulme besonders?
Wie die anderen bei uns heimischen Ulmen ist sie zu Wurzelbrut und Stockausschlag fähig.
Wie erkenne ich eine Feldulme?
Blütezeit: im März, vor dem Blattaustrieb
Größe: bis zu 40 m hoch
Blüten: fast ungesielt, in Büscheln, unauffällig bräunlich bis grün gefärbt
Blätter: wechselständig, ca. 1 cm lang gestielt, eiförmig, am Blattansatz asymmetrisch; Blattoberseite glänzend dunkelgrün
Stamm: Rinde mit längsrissiger, dicker Borke, graubraun, sehr knorrig; Zweige oft mit dicken, braunen Korkleisten
Sonstiges: neigt zur Zwieselbildung, früher wurden die proteinreichen, getrockneten Blätter als Viehfutter genutzt
Schutzstatus:
Rote Liste Deutschland: Ungefährdet
Rote Liste in Bayern: Kategorie 3 (Gefährdet)
Gerade der Bestand rund um Freising leidet stark an Pilzbefall!
Quellen:
Ulmus minor Mill. - Feldulme - Forstwissenschaft & Ressourcenmanagement - BayernCollab
Feld-Ulme – Kurzbeschreibung heimischer Gehölze - LfL





