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Natur vor der Tür

Die Bergulme - Ulmus glabra

Wer ist die Bergulme?

Die Bergulme ist die dritte im Bunde der heimischen Ulmen. Sie ist ebenfalls anspruchsvoll an ihren Standort und zählt zu den Edelhölzern. Wie die ihr verwandte Feldulme ist auch sie vom Ulmensterben betroffen. 

Wo wächst die Bergulme?

Als anspruchsvolle Baumart bevorzugt sie sonnige bis halbschattige, frische bis feuchte Standorte. Hitze oder längere Überstauungen verträgt sie nicht. Die Bergulme kommt in Schlucht- und Hangwäldern, Bergwäldern oder in Auwäldern (Hartholzaue) außerhalb des Überschwemmungsbereichs vor. Im Gegensatz zu Feld- und Flatterulme mag sie es wirklich kühl und frisch.

Wie erkenne ich eine Bergulme?

Blütezeit: im März, vor dem Blattaustrieb
Größe: bis zu 40 eher 35 m hoch
Blüten: kurz gestielt in kugeligen, dicken Büscheln; unauffällig bräunlich bis violett gefärbt
Blätter: nur kurz gestielt, beidseitig rau, am Stielansatz asymmetrisch geformt, sonst breit eiförmig und an den Zweigenden oft dreispitzig; Blattrand doppelt gesägt; Blätter werden manchmal mit denen der Hasel verwechselt.
Stamm: meist kurz, gerade und astfrei, mit runder Krone, kaum Wurzelbrut
Rinde: in der Reifephase noch glatt und blau/bleigrau, später dunkelgraue längsrissige Rinde
Sonstiges: Die Bergulme ist eine gute Bienenweide und Schmetterlingspflanze. Ötzis Pfeile und Werkzeuge bestanden aus Ulmenholz.

Schutzstatus:

Rote Liste Deutschland: Ungefährdet

Quellen:
Berg-Ulme – Kurzbeschreibung heimischer Gehölze - LfL
Bergulme (Ulmus glabra Hudson) - Baumspenden - Waldwissen - Wald pflanzen
Ulmus glabra Huds.