Torffreies Gärtnern ist aktiver Umwelt- und Klimaschutz

Leichte Handhabung garantiert: Auberginenjungpflanze in Kokossubstrat (Foto: Berger).

Wie in jedem Jahr stapeln sich zu Beginn der Gartensaison haufenweise Säcke mit Blumenerde. Egal ob im Gartencenter, Baumarkt oder Fachgeschäft, aber auch im Supermarkt oder gar an der Tankstelle ist sie zu finden. Die allermeisten Hobbygärtner greifen auf die scheinbar unbedenkliche und bewährte Blumenerde zurück. Doch die wenigsten Käufer wissen, was sich hinter der harmlosen Bezeichnung `Erde´ verbirgt: die meisten Produkte bestehen überwiegend aus Torf, dem Stoff aus dem die Moore sind.

Mit dem Torfabbau im Moor geht die Vernichtung eines Bodens einher, der in Jahrtausenden gewachsen ist. Dieser bedrohe Lebensraum speichert doppelt so viel klimaschädliches Kohlenstoffdioxid (CO2) wie alle Wälder der Erde. Und das auf nur 3 % der gesamten Landfläche. Wer die Umwelt schützen will, sollte deshalb auf Torf verzichten. Denn schon jetzt schlagen zerstörte Moore mit 6 % aller vom Menschen gemachten CO2-Emissionen zu Buche. Freizeitgärtner verbrauchen ein Viertel des in Deutschland jährlich konsumierten Torfs. Dabei gibt es bereits viele gute Alternativen zum Torf, die sogenannten torffreien Blumenerden.

Die gute Nachricht: Auch in Freising ist bei fast allen Anbieter herkömmlicher Blumenerde die umwelt- und klimaschützende torffreie Blumenerde erhältlich.

Torf gehört ins Moor (Foto: Stephan)

Einen überregionalen Produkttest und viele Hintergrundinfos finden Sie beim Ökotest.

Der BUND bietet eine ausführliche Produktliste torffreier Erde und zahlreiche Infos zum Moorschutz .