25 Jahre Flughafen - kein Grund zum Jubeln

Kein Grund zum Jubeln: Der 25 Jahr-Feier der FMG begegnen wir mit zahlreichen Veranstaltungen: Familienfest Attaching, Vorträge, Radltour, Lichterzerzeichen - und eine Mahnwache gegen die 3. Startbahn am 17. Mai in München vor der Allerheiligsten Hofkirche. Denn unsere Bilanz fällt anders aus: 25 Jahre Lärm und Dreck, 25 Jahre Angriff auf das globale Klima und eine ständige Bedrohung für die Anwohner. Der 2016 neu gegründete Bürgerverein zu Vermeidung von Lärm-  und Schadstoffbelastung (BV Freising) hat auf einer Informationsveranstaltung am 29. Mai 2017 seine Messungen zum Ultrafeinstaub vorgestellt. Mehr dazu ...

Wien bleibt ohne 3. Bahn! Vom österreichischen Oberverwaltungsgericht kommt ein neue Maßstäbe setzendes Urteil: eine dritte Bahn darf am Flughafen Wien-Schwechat nicht gebaut werden. Erstmals wurden Klima- und Bodenschutz bei der Abwägung gegenüber wirtschaftlichen Interessen als vorrangig bewertet. Mehr dazu ...

Klarer Fall: Die Bayern wollen keine dritte Bahn. Laut einer Umfrage des Fernsehsenders SAT1-Bayern vom 23. Juli 2015 sprechen sich 52 Prozent gegen und nur 34 Prozent für den Bau einer dritten Start- und Landebahn im Erdinger Moos aus. Im Großraum München sind sogar 63 Prozent gegen das stark umstrittene Projekt. Um so mehr fordern wir die Politik jetzt auf, das Votum der Bürger zu respektieren.

Besser für Bayern: neue Website mit vielen guten Argumenten gegen die 3. Startbahn und für mehr Nachhaltigkeit

5 Jahre erfolgreicher Bürgerentscheid gegen die Dritte

Der BN kämpft weiter gegen die 3. Bahn - unterstützen Sie uns dabei!

Das Bundesverwaltungsgericht hat die Beschwerden des BUND Naturschutz und mehrerer Privatkläger  gegen die Nichtzulassung einer Revision im Prozess gegen die dritte Startbahn zurückgewiesen (15. Juli 2015). Gleichzeitig gibt es neue Meinungsumfragen, aus denen klar hervorgeht: die Mehrheit der Bayern will keine dritte Startbahn. Mehr dazu...

Um so mehr ist die Politik jetzt aufgefordert, das eindeutige Votum der Bürger zu beachten. Außerdem bereitet der BUND Naturschutz eine Beschwerde an die EU-Kommission wegen Missachtung des Naturschutzes vor. Mehr zum Urteil des Bundesverwaltungsgerichtes in unserer Presseerklärung ...

Für uns bedeutet die Missachtung des Bürgerwillens durch die bayerische Staatsregierung und der FMG, dass wir weiter gegen den Bau der 3. Startbahn  arbeiten. Das kostet viel Zeit und Engagement, sondern auch eine Menge Geld.

Jede Spende hilft! Ob 10 oder 100 Euro, ihre Spende trägt maßgeblich dazu bei, dass wir die 3. Start- und Landebahn endgültig verhindern.

Bankverbindung und Spendenkonto: Sparkasse Freising, IBAN: DE59 7005 1003 0014 8813 12; SWIFT-BIC: BYLADEM1FS1

Mehr zu unserem Kampf gegen die 3. Bahn finden Sie auf unserem BN-Infoblog Startbahn stoppen und bei AufgeMUCkt.

Flughafen Wien: Klima- und Bodenschutz siegen über wirtschaftliche Interessen

Mit einem Aufsehen erregenden Urteil hat das österreichische Bundesverwaltungsgericht den Beschwerden gegen die erstinstanzliche Bestätigung einer dritten Bahn am Flughafen Wien-Schwechat Recht gegeben. Eine dritte Bahn darf nicht gebaut werden. Am 2.2. 2017 urteilten die Richten nach umfachreicher Abwägung: "Insgesamt überwiegen das öffentliche Interesse, dass es in Österreich zu keinem weiteren markanten Anstieg an THG-Emissionen ... kommt und Österreich seine national und international eingegangenen Verpflichtungen zur Reduktion der THG-Emissionen einhält ... auch ist die Erhaltung wertvollen Ackerland für zukünftige Generationen zur Nahrungsmittelversorgung dringend geboten. "

Leider hat Deutschland kein nationales Klimaschutzgesetz. Zeit, dass auch in Bayern ein Umdenken stattfindet und die dritte Bahn endgültig beerdigt wird!

Mehr dazu in unserer aktuellen Kratzdistel 2017

10 Jahre erfolgreicher Widerstand gegen die 3. Startbahn

Startbahngegner empfangen Ministerpräsident Horst Seehofer am 12. Mai 2015 auf dem Freisinger Schafhof

Faktencheck: Zwei Bahnen reichen

In der Diskussion um den Bau der 3. Startbahn am Münchner Flughafen erhält die Öffentlichkeit viel Material von der Flughafen München GmbH (FMG) mit dem Ziel, die Notwendigkeit des Ausbau darzulegen.

Das Aktionsbündnis AufgeMUCkt möchte mit dem Faktencheck aufzeigen, dass die Aussagen der FMG einer Überprüfung nicht standhalten. Hier finden Sie auch die aktualisierte Grafik zu den Flugbewegungen sowie den Politikerbrief von AufgeMUCkt an die Abgeordneten des bayerischen Landtags mit dem Appell, endlich den Bürgerwillen gegen die 3. Bahn zu respektieren.

Bayerischer VGH verkündet sein Urteil - unser Kampf geht weiter!

Der 19. Februar 2014 war ein schwarzer Tag für die Region um den Münchner Großflughafen. Alle Klagen gegen den Planfeststellungsbeschluss für eine dritte Startbahn wurden abgelehnt und eine Revision nicht zugelassen. Inzwischen liegt die schriftliche Begründung des Urteils vor. Doch der Kampf ist damit nicht verloren. Der Bund Naturschutz hat gemeinsam mit anderen Klägern Beschwerde gegen die Nichtzulassung einer Revision gegen das VGH-Urteil eingelegt. 

"Eine Mauer aus Lärm und Abgasen"

In den beiden letzten Verhandlungstagen vor dem 8. Senat des bayerischen Verwaltungsgerichtshofs wurden die wichtigsten Argumente der Kläger zusammengefasst. Aber auch die unmittelbar von der 3. Bahn betroffenen Bürger haben sich noch einmal mit emotionalen Appellen Gehör verschafft. Mehr dazu...

BUND Naturschutz hält Schlussplädoyer 

Am 9. Januar 2014 hielt der Bund Naturschutz sein Schlussplädoyer im Flughafenprozess. Die Ausführungen von Hubert Weiger und Christine Margraf zu den Punkten Klimaschutz, Naturschutz und Bedarf stehen zum Download bereit. 

Besuchen Sie auch unsere Mitmachseite Dritte-Startbahn-stoppen.de

Gericht lehnt alle Beweisanträge ab

Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof (BayVGH) hat am 17. Dezember alle 184 Beweisanträge der Kläger abgelehnt. Auch der Antrag, das Verfahren auszusetzen, wurde abgewiesen.
Lesen Sie dazu die AufgeMUCkt-Pressemitteilung.
Die mündliche Verhandlung wird 2014 fortgeführt. Mehr dazu unter: keine-startbahn3.de

 

Fast 80.000 Bürger gegen 3. Startbahn

Am 17. Juli erfolgte die Übergabe der Petition "Gegendruck - keine dritte Start- und Landebahn am Flughafen München" an den Bayerischen Landtag. Knapp 80.000 Menschen aus ganz Bayern haben diese Petition unterschrieben und damit deutlich gemacht, dass der Münchner Bürgerentscheid gegen die 3. Startbahn Bestand haben muss. Lesen Sie dazu unsere Pressemitteilung.

Resolution gegen Fluglärm 

Unterstützen Sie die Resolution zu den Bundesratsinitiativen zum Schutz gegen Fluglärm

Weitere Hintergrundinfos finden Sie beim Arbeitskreis "Ärzte gegen Fluglärm" auf http://www.fluglaerm-fakten.de

Jetzt gib amal a Ruh´, CSU!

Fast 400 Startbahngegner haben sich unter dem Motto "Jetzt gib amal a Ruh, CSU!" an der bundesweiten Demonstration für ein Nachflugverbot von 22 bis 6 Uhr beteiligt. Vor der CSU-Zentrale in  München sprachen Christian Magerl für den Bund Naturschutz und Helga Stieglmeier für AufgeMUCKt. Beide verteidigten das Recht auf Nachtruhe als unveräußerliches Grundrecht, das nicht der Interessen von Lobbyisten geopfert werden darf. Mehr zum Thema Fluglärm und Gesundheit finden hier. 

Die Aktion ist auch wichtig für den aufgezwungenen Prozess des BN gegen die 3. Bahn. Im November 2012 war das Gericht zu sogenannten "Augenscheinterminen" mit uns und weiteren Klägern vor Ort , ab Frühjahr 2013 ist mit den Gerichtsverhandlungen zu rechnen.

 

Entwurf des neuen Landesentwicklungsplans ignoriert Bürgerwillen

Eine 3. Bahn am Münchner Flughafen soll nach dem Willen der bayerischen Staatsregierung im Landesentwicklungsplans (LEP) festgeschrieben werden. Bayern öffnet damit Tor und Tür für ungebremsten Flächenfraß. Dagegen haben wir Einspruch erhoben.

FMG baut aus: Neue Büros, Hallen und Gewerbe in gewaltigem Ausmaß!

Angeblich ohne Bezug zum immer noch geplanten Ausbau will die Flughafen München GmbH (FMG) das nördliche Bebauungsband massiv erweitern. Dabei werden ganz offensichtlich Prognosen mit einer 3. Bahn zu Grunde gelegt.

Der Bund Naturschutz lehnt das beantragte Vorhaben zur Erweiterung der landseitigen Kapazität ganz entschieden ab. Lesen Sie hier unsere Stellungnahme gegen die FMG Erweiterung des nördlichen Bebauungsbandes.

"Danke München"

Stadtfest mit Eisbären

"Freising dankt München" - Unter diesem Motto feierte die Freisinger Bevölkerung rund um den Marienplatz den Erfolg beim Münchner Bürgerentscheid gegen die Dritte Startbahn. Mit dem Stadtfest wurde ein Versprechen eingelöst. Freising sagt Danke für die Solidarität der Münchner mit dem Umland und für ihre Stimmen gegen den klimaschädlichen Ausbau des Luftverkehrs. Die "Eisbären" der BN-Jugend zeichneten langjährige aktive Streiter für eine Zukunft OHNE 3. Bahn mit dem "kleinen Eisbären am Grünen Band" sowie Urkunden "für den besonderen Heldenmut angesichts des Klimawandels" aus. Zu den Preisträgern zählen u.a. Christine Margraf, Christian Magerl und Manfred Drobny (BN Freising), Helga Stieglmeier und Hartmut Binner (AufgeMUCkt), Doris Kräcker und Alfred Schreiber (VCD) sowie Oberbürgermeister Tobias Eschenbacher. 

Hauptstadt mit Herz stimmt gegen die 3. Startbahn am Münchner Flughafen

Riesenerfolg für Bayern

Die Münchnerinnen und Münchner haben eine wichtige und verantwortungsvolle Entscheidung für die Zukunft Bayerns getroffen. Wir freuen uns sehr über die Abwahl der 3. Bahn. Danke für die Solidarität mit unserer stark betroffenen Region.

Die Bewohner der Landeshauptstadt halten den Schutz der Natur und des Klimas für wichtiger als das Gewinnstreben und den Größenwahn von Lufthansa, FMG und Staatsregierung“,  freut sich Dr. Hubert Weiger, Landesvorsitzender des BN. Die Entscheidung und die hohe Wahlbeteiligung zeigen, dass das Credo des unendlichen Wachstums zunehmend hinterfragt wird. Die Menschen haben unseren Argumenten  mehr geglaubt als den pauschalen Behauptungen von mehr Arbeitsplätzen und mehr Wachstum. „Die Entscheidung gegen die 3. Bahn zeigt auch, dass noch so viel Geld und bestellte Werbebüros richtige Argumente, persönliches Engagement, Überzeugung, Leidenschaft, Kreativität und Mut nicht besiegen können“ ,so Dr. Christine Margraf, Leiterin der Fachabteilung des BN.

 

Luftverkehr geht alle an: Etwa 10 % des bayerischen CO-2-Verbrauchs geht auf das Konto des Flugverkehrs ab München. Und davon ein beträchtlicher Teil in der besonders klimaschädlichen Höhe. Das ist das Ergebnis einer von der FMG selbst unterstützten Studienarbeit an der TU München. Kein Wunder, dass die FMG zuerst allen daran beteiligten verboten hat, diese zu veröffentlichen. Erst auf Nachfragen hin wurde das Ergebnis bekannt. So macht das ungehemmte Fliegen jedwede Anstrengungen des Klimaschutzes zu Nichte. Das muss sich ändern - Wir kämpfen dafür.